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Februar 2012
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Die Dritte hat den Hals noch nicht voll und strebt erneut Meistertitel (den 5.??) und Pokalsieg an

Mit einer eher verhaltenen Vorbereitung ging es in die Saison 2010/2011. Wegen der geringen Anzahl an gemeldeten Mannschaften in der Kreisliga gab es zum ersten Mal eine Dreierserie, d. h. gegen jede Mannschaft gab es 3 Spiele.

Erster Gegner war der SV Beckdorf, einer der stärkeren Teams der abgelaufenen Saison. Allerdings musste Beckdorf einen heftigen Aderlass verkraften. So war trotz eines eher mäßigen Spiels der 24 : 13 Sieg mehr als verdient. Doch schon beim zweiten Gegner, dem VfL Sittensen, zeigte sich, dass der Sieg nicht über zu bewerten war. Mit einer starken Deckung und einem torgefährlichen Rückraum entführte Sittensen mit dem 11 : 14 vollkommen verdient beide Punkte.
Nach diesem frühen Dämpfer reiste Stades Dritte nach Bremervörde. Wiedergutmachung war angesagt, Bremervörde kam mit 11 : 18 unter die Räder. Ohne Biggi Hönemann ging es zum Tabellenletzten MTV Wisch. Mit einigen Anlaufschwierigkeiten konnten sich fast alle Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen und einen 20 : 11 Auswärtssieg mit nach Hause nehmen.
Der nächste Gegner war Horneburg 2, die wieder mit einer jungen Truppe anreisten. Unmissverständlich wurden die Kräfteverhältnisse beim 18 : 11 Heimsieg klargestellt. Horneburg hatte nicht den Hauch einer Chance.
Beim nächsten Gegner sah es anders aus. Mit Horneburg 3 kam ein unangenehmer Gegner, der bisher auch nur gegen den Spitzenreiten aus Sittensen verloren hat.
Nach gutem Start gelang Stade die 7 : 9 Halbzeitführung. Nach einem Einbruch in der zweiten Hälfte ging der Gastgeber zwischenzeitlich mit 3 Toren in Führung. Mit einer Energieleistung kämpfte sich Stade wieder heran und erzielte kurz vor Schluss sogar wieder die Führung. Am Ende sprang ein Unentschieden heraus, das beiden Mannschaften gerecht wurde.
Nach diesem Aufreger hieß der nächste Gegner Mulsum, schon immer ein unangenehmer Angstgegner. Stark ersatzgeschwächt konnte das Spiel mit 15 : 12 gewonnen werden.
In einem niveauarmen Spiel konnte die 2. Vertretung aus Bützfleth/Drochtersen mit 21:25 bezwungen werden.
Dieses Spiel gab keinen Anlass zu Optimismus für die kommende Partie gegen den Tabellenführer aus Sittensen. Zu diesem richtungsweisenden Spiel (noch eine Niederlage und die Meisterschaft wäre schon frühzeitig entschieden). In diesem Spiel der Spiele ging Stade wie im Hinspiel in der ersten Halbzeit in Führung. Doch im weiteren Spielverlauf erzielten die selbstbewussten Sittensener anschließend 7 Tote in Folge und damit das Halbzeitergebnis von 10 : 6. Biggi riss die Mannschaft mit und brachte Stade mit ihren Treffern zum 12 : 13 wieder ins Rennen. In die letzten 10 Spielminuten ging Stade mit einer 2ToreFührung und hatte den Gegner im Griff. Leider versagten dann im Abschluss die Nerven, der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Gott sei Dank aber auch nicht bei der Sittensenern. Erst als der Trainer sich einmischte und einen Spielzug zurief, kam Susanne Bohmann mit diesem Spielzug in Wurfposition und markierte das 13 : 15.
Den Gastgebern gelang nur noch ein Treffer und Stade die Revanche. Das Rennen um die Meisterschaft war wieder offen.
Kurz nach diesem Krimi gab es erneut die Begegnung Stade vs. Sittensen, diesmal im Pokal. Stade hatte Heimrecht und nutzte die Chance. Sittensen wurde förmlich an die Wand gespielt und mit 23 : 12 nach Hause geschickt. Stade stand im Viertelfinale.

Nach dem Jahreswechsel wurde Beckdorf erneut abgefertigt, Wisch ebenfalls. So ging Stade als klarer Favorit zum VfL Horneburg 2. Doch weit gefehlt, die Gastgeberinen waren bissig und besiegten Stade deutlich mit 19 : 10. Damit hatte Sittensen wieder allerbeste Aussichten auf den Titel, denn sie gaben bisher keine weiteren Punkte ab.
Stade wollte die Titelchancen noch nicht gänzlich begraben und empfing Horneburg 3. Die Voraussetzungen waren nicht die Besten, Manon nicht dabei und Ute Brunckhorst angeschlagen. Über einen 8 : 7 Halbzeitrückstand kämpfte sich Stade auf 8 : 8 heran und ging mit 14 : 8 in Führung, Horneburg hatte im Angriff keine Chance. Kurz vor Schluss gelang Stade das 17 : 13 und Horneburg war geschlagen, Endstand 19 : 13.
Auch die beiden nächsten Heimspiele erzielte Stade jeweils 19 Tore, die Gegner (Mulsum und Bü/Dro) weniger.
So kam es zum erneuten Gipfeltreffen zwischen Stade und Sittensen. Durch die Niederlage gegen Horneburg musste Stade gewinnen, um weiterhin im Rennen zu bleiben.Und die Stader Mädels wollten sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Mit konsequenter Abwehrarbeit und wenig technischen Fehlern wurde Sittensen erneut bezwungen, Stade hatte nur noch 1 Punkt Rückstand, war aber auf fremde Hilfe angewiesen.
Im darauf folgenden Spiel gab es keinerlei Höhepunkte, Stade gewann trotzdem mit 13:6. Der nächste Gegner hieß Beckdorf und sollte eigentlich kein Hindernis sein. Doch weit gefehlt, Stade stand total neben sich und ließ die Beckdorfer spielen. Nach dem Endstand von 12 : 16 war das Spiel verloren und Stade wieder 3 Punkte hinter dem Tabellenführer Sittensen. So kurz vor Saisonende war es fast die Vorentscheidung. Doch dann die Überraschung, Sittensen verlor gegen Horneburg 2. Also alles wieder offen? Wisch musste unter der unnötigen Niederlage leiden und wurde mit 19 : 7 abgefertigt.
Jetzt kamen die SittensenBezwinger aus Horneburg, die Stader waren gewarnt und ließen bei 22 : 17 nichts anbrennen.
Jetzt kam die nächste große Herausforderung im Kreispokal. Mit BüDro 3 hatte sich die nahezu komplette A-Jugend und 1. Mannschaft im Kreispokal angemeldet und wollte ins Finale. Stade hatte aber etwas dagegen. Bei 12 : 10 wurden die Seiten gewechselt. BüDro kämpfte sich heran und ging sogar in Führung. Dies wollten sich die Routiniers aus der Dritten nicht bieten lassen und warfen kurzerhand 3 Tore und übernahmen wiederum die Führung. Und so blieb es bis zum Schluss, Stade damit im Pokalendspiel.
Das nächste Spiel in der Punktserie ließ alle Titelchancen vergessen, Horneburg 3, auch der Gegner im Pokalfinale, hatte sich kurzfristig noch Verstärkung geholt. Auf Stader Seite fielen Susanne Bohmann, Biggi und Anika Mitte der ersten Hälfte verletzt aus und Manon war ziemlich angeschlagen. So dezimiert, kämpfte die Truppe stemmte sich der Niederlage entgegen und konnte auch einigermaßen mithalten. Bei 9 : 6 für Horneburg wurden die Seiten gewechselt. Doch da Stade keine Alternativen mehr auf der Bank hatte, schwanden langsam die Kräfte. Horneburg witterte die Chance und gewann verdient mit 19 : 9. Damit war das Titelrennen entschieden. Vom Druck befreit konnte Stade die letzten Spiele locker aufspielen und besiegte Mulsum und Bü/Dro.

Als Wermutstropfen gab der Stader Trainer nach der Saison bekannt, dass er nach 4 ½ erfolgreichen Jahren eine Pause brauche.
Nach zunächst erfolgloser Nachfolgersuche hat sich glücklicherweise Jörg Gottschalk bereit erklärt, seine handballerische Erfahrung und sein Trainertalent einzubringen, soweit es der Terminkalender zulässt.